| Stand:20.01.2008 | Tischler - Wendloher Weg 18 - 20251 Hamburg | Tel.: 040 18156065 |
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| Glossar | ||
Hier
entsteht eine Art Lexikon für Fachausdrücke im und um das
Tischlerhandwerk.
werden hier nach und nach auftauchen und erklährt. |
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| Schellack: Harz, das
die asiatische Lackschildlaus ausscheidet. Es wird in Lacken, Firnissen
und Polituren eingesetzt. |
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| Terpentin: Harz vieler
Nadelbäume, das von Harzgängen in der Rinde und im jungen Holz
ausgeschieden wird. Durch Wasserdampfdestilation wird aus dem Terpentin
einerseits der flüchtige Bestandteil Terpentinöl (ätherische
Öle), andererseits der Destillationsrückstand Kolophonium gewonnen.
Das Terpentinöl, eine farblose bis gelbliche Flüssigkeit, dient
als Grundlage für Lacke, Firnisse und Anstrichmittel. |
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| Wärmedämmstoffe:
Wärmedämmstoffe verhindern den Wärmedurchgang durch die
Außenhülle eines Gebäudes. Die Wärmedämmung
beruht auf dem Prinzip des Einschlusses von Luft oder anderen Gasen in
Hohlräume des Materials. Da Gase sehr schlechte Wärmeleiter
sind, wird damit die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs
verringert, also die Wärmedämmung erhöht. Zu den künstlichen
Dämmstoffen gehören u.a. Polyurethan-Hartschaumplatten und Mineralwolle-Dämmstoffe.
Natürliche Dämmstoffe sind einerseits Dämmstoffe aus nachwachsenden
Rohstoffen (beispielsweise Holzfaserplatten, Wolle), andererseits mineralische
Dämmstoffe wie Bläthon oder Vermiculit. |
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| Wärmeleitfähigkeitszahl
(?) : Größenunabhängige Materialeigenschaft zur
Beschreibung von Dämmstoffen. Die Wärmeleitfähikgkeitszahl gibt an, welche Wärmemenge von der einen Seite eines Bauteils mit 1 m2 Fläche und 1 m Dicke bei einem Temperaturunterschied von 1 K (1 Kelvin entspricht 1 °C) zwischen innen und außen in 1 Sekunde zur anderen Seite geleitet wird. Diese Eigenschaft hat die Maßeinheit J/s*m*K bzw. üblicher W/m*K (Watt / Meter * Kelvin). Je kleiner die Wärmeleitfähigkeitszahl eines Baustoffs ist, um so besser ist sein Wärmedämmvermögen (z.B. Beton: ?= 2,1 und Korkplatten: ? = 0,045). Bei ? handelt es um einen Laborwert, der auf trockene Baustoffe bezogen ist. Da Feuchtigkeit aber Wärme gut leitet, ist die tatsächliche Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße von Feuchtegehalt und Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. In bautechnischen Anwendungen wird zumeist ein ?R verwendet (R = Rechengröße) bei dem das R symbolisiert, daß es sich um einen experimentell ermittelten Durchschnittswert handelt, der Meßungenauigkeiten etc. vernachlässigt. Naturbaustoffe haben den Vorteil, daß sie Feuchtigkeit gut resorbieren, aber auch gut wieder abgeben können. |
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| Wärmeschutzverordnung (WSVO):
Die auf das Energiespargesetz gestützte Verordnung über einen
energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden ist seit dem 1. Januar
1995 in Kraft. Sie löst die 1977 erlassenen und 1982 novellierte
Wärmeschutzverordnung ab. Sie gilt für alle Gebäude, die
bei bestimmungsmäßiger Nutzung auf mindestens 15 ºC und
mehr als drei Monate im Jahr beheizt werden. Mit der Wärmeschutzverordnung
wird ein Anforderungsniveau an den baulichen Wärmeschutz vorgegeben,
das den Jahres-Heizwärmebedarf bei Neubauten auf 54 bis 100 kWh/m2
pro Jahr in Abhängigkeit von der Gebäudeaußenfläche
zum Gebäudevolumen (A/V-Verhältnis) begrenzt. Das Bundesbauministerium plant zum Jahr 2000 eine weitere Verbesserung der vorgegebenen Wärmeschutzwerte um 30%. Für die Neubauten des Bundes gilt dieser Wert schon heute. |
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| Weichholz: Holz mit einer mittleren Darrdichte bis 550 kg/m3 (Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Erle, Weide und Pappel) | ||
| Hartholz: Holz mit einer
mittleren Darrdichte größer 550 kg/m3 (Eiche, Buche, Birke,
Ulme, Esche, Ahorn, Schwarzkiefer) |
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| Holzfeuchte: Anteil des im Brennstoff enthaltenen Wassers, angegeben in Prozent der Masse, bezogen auf die Masse des wasserfreien Brennstoffes. | ||
| Casein: Wichtigster Eiweißbestandteil der Milch, der durch Milchsäuregärung (Milchgerinnung) aus entrahmter Kuhmilch gewonnen wird. Casein wird zur Herstellung von Kunststoffen und als Bidenmittel in Klebstoffen und Dispersionsfarben verwendet. | ||